Hier steigen wir freiwillig Treppen. Funfact: In den oberen Geschossen wurde das Treppengeländer immer niedriger. Aus Arbeitsschutzgründen musste daher ein zusätzliches Geländer installiert werden.
Haben Sie in dem Video die schwarzen Flecken auf den Treppen gesehen? Hierbei soll es sich um Brandflecken aus dem Zweiten Weltkrieg handeln.
Zurück in die 1920er Jahre. Zu dieser Zeit war hier das Bankenviertel von Berlin. Die besondere Atmosphäre erleben Mitarbeitende hautnah, wenn sie in dieses besondere Treppenhaus gehen.
Die Ritterschaftsbank im Laufe der Geschichte
Die Ritterschaftsbank – oder auch als "Kur- und Neumärkisches Ritterschaftliches Creditinstitut" bekannt, entsteht zwischen 1890 und 1892. Das Bankhaus gehört zum damals neu entstehenden Bankenviertel. Es wird nach Plänen des Königlichen Baurats Herman Ditmar gebaut und ist inspiriert von prunkvollen Florentiner Renaissance-Palästen. Vor dem Zweiten Weltkrieg zieren deshalb viele Ornamente die Fassade.
Nach schweren Kriegsschäden beginnt 1950 der Wiederaufbau. Ab 1951 nutzt die DDR-Regierung das Gebäude als Gästehaus. Zwischen 1999 und 2001 sind hier das Bundesgesundheitsministerium und die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern untergebracht. Von 2004 bis 2008 erfolgt eine denkmalgerechte Sanierung. Verantwortlich sind die Architekten Josef Paul Kleihues und Norbert Hensel.
Weitere Gebäudeteile und Räume
Süderweiterung
Regine-Hildebrandt-Haus
Haupteingang
Hauptgebäude
Kleisthaus