Heute haben die Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und deren Stab ihre Büroräume im Kleisthaus. Auch finden in diesem Gebäude öffentliche Veranstaltungen der Behindertenbeauftragten statt, so dass Sie auch persönlich einen Eindruck vor Ort gewinnen können. Bei der Sanierung wurde darauf Wert gelegt, dass auch ein altes Haus neben der angenehmen Atmosphäre, eine moderne Arbeitswelt beherbergt. So wurde der Hof des Hauses überdacht und steht nun als lichterfüllter Veranstaltungsort zur Verfügung. Der Zugang und die Veranstaltungen selbst sind barrierefrei.
Das Kleisthaus im Laufe der Zeit
Das Kleisthaus trägt den Namen des Dichters Heinrich von Kleist. Dieser lebte von 1808 bis 1811 dort in einem Vorgängerbau. Nach dem Abriss des alten Gebäudes baut Carl von der Heydt hier 1912/1913 ein Bankhaus. Der Architekt Bodo Ebhardt, der zu dieser Zeit einer der bekanntesten Architekten ist, übernimmt die Planung. Die Familie von der Heydt nutzt das Gebäude bis 1936 für ihre Bankgeschäfte.
Danach wird es Sitz der Deutschen Landesbankenzentrale und ab 1942 Teil des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Nach dem Krieg dient es als Unterkunft für Geflüchtete. Zu DDR-Zeiten zieht das Rote Kreuz ein. Von 1997 bis 2001 wird es vom Architekten Josef Paul Kleihues umfassend saniert und teils neugestaltet.
Heute ist es Sitz der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Im Foyer finden zahlreiche barrierefreie Veranstaltungen statt, wie Ausstellungen und Konzerte.
Weitere Gebäudeteile und Räume
Ritterschaftsbank
Süderweiterung
Regine-Hildebrandt-Haus
Haupteingang
Hauptgebäude