43 Jahre lang arbeitete Eva als Erzieherin in einem Hort. Das sei eine schöne Erfahrung gewesen – aber auch 43 Jahre lang das Gleiche. Als dann der Ruhestand kam, fühlte sie sich aber beruflich noch nicht am Ende. „Ich wollte lieber schauen: Was gibt es noch für andere Arbeitsleben? Was geht da noch?“ Als zeitgleich die Raststätte „Leubinger Fürstenhügel“ in ihrer Thüringer Heimat öffnete, bewarb sie sich kurzerhand auf eine Stelle. „Ich wollte schon immer mal an einer Tanke arbeiten“, erzählt sie.
„Es ist schön, wenn man merkt, dass man sich noch einbringen kann. Das hebt auch das Selbstwertgefühl.“
Dort, wo Eva vor über 50 Jahren als Kind mit dem Schlitten fuhr, lernte sie nun, Waren zu scannen und abzukassieren. Da es in der neuen Raststätte noch keine festen Abläufe gab, gestalten die 70-Jährige und ihr Team viele Prozesse gemeinsam. Und mit jeder gemeisterten Herausforderung wächst ihr Selbstvertrauen.
Da merkt man, dass man doch anders im Leben bleibt, als wenn man nur den persönlichen Interessen nachgehen würde.
Dabei könne sie sich immer auf ihre Chefin und ihr Team verlassen. Dass „Teamarbeit“ auf dem Leubinger Fürstenhügel mehr als nur ein Wort ist, erleben wir auch während des Interviews: Ständig scherzen die Kolleg*innen miteinander – und trotz der Filmaufnahmen hilft Eva, wo sie kann.
Wir schaffen die Rahmenbedingungen für eine solide Alterssicherung für alle Bürgerinnen & Bürger und führen Dialogprozesse, um die Erwerbstätigkeit im Alter attraktiver zu gestalten.
Rente und Altersvorsorge
An ihrem Ruhestand schätzt Eva vor allem die Freiheit: Dank ihrer Rente kann sie sich aussuchen, wo und wie viel sie arbeitet. Wichtig war ihr, etwas Neues auszuprobieren. Darin sieht sie die Bedeutung von Arbeit: den eigenen Horizont zu erweitern, um immer wieder neue Selbstwirksamkeit zu entdecken.
Eva Sachse.
Eva Sachse.
Eva Sachses Arbeitsplatz.
Hochaufgelöstes Bildmaterial zu "Unser Land in Arbeit" finden Sie in den Pressedownloads.