2020 zogen die ersten Mitarbeitenden ein. Das Gebäude beherbergt moderne Büros, eine Kindertagesstätte und das Besucherzentrum des BMAS. Erbaut wird es ab 2017 nach Entwürfen der „K9 Architekten“.
In unserem Besucherzentrum empfangen wir täglich Besuchergruppen, darunter Schulklassen, Vereine und Gruppen aus den Wahlkreisen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages. In Informationsgesprächen stellen wir den Besucherinnen und Besuchern den Aufbau und die Aufgaben des BMAS vor und geben einen Einblick in die vielfältige Geschichte des Hauses.
Neugierig geworden? Dann vereinbaren Sie gerne Ihren Besuch bei uns!
Vom Ordenspalais zum Regine-Hildebrandt-Haus
Dort, wo heute das Regine-Hildebrandt-Haus steht, beginnt die Geschichte des Standortes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Im 18. Jahrhundert lässt Friedrich Wilhelm I. ein adliges Wohnviertel bauen. Es entsteht rund um die heutige Wilhelmstraße – damals noch der Stadtrand von Berlin. Im Jahr 1737 beginnt Karl Ludwig Truchsess Graf zu Waldenburg mit dem Bau eines Palais. Nach seinem Tod im ersten Baujahr verpflichtet der König den Johanniterorden, den Bau zu vollenden. Der Orden nutzt das Palais als repräsentativen Sitz. So entsteht der Name "Ordenspalais".
Im 19. Jahrhundert wird das Viertel um die Wilhelmstraße zum Regierungszentrum. Der preußische Staat übernimmt viele Gebäude für Ministerien und Botschaften. Auch nach der Reichsgründung 1871 haben viele Reichsministerien hier ihren Sitz. Nach dem Ersten Weltkrieg zieht das Reichspresseamt in das ehemalige Ordenspalais.
1933 übernimmt Joseph Goebbels das Reichspresseamt und zieht in das Palais am Wilhelmplatz. Er errichtet dort das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs wird das Ordenspalais schwer beschädigt und auf sowjetischen Befehl hin abgerissen.
Das ehemalige Ordenspalais im 18. Jahrhundert.
Das ehemalige Ordenspalais in der Zeit des Nationalsozialismus.
Das zerstörte Ordenspalais im Zweiten Weltkrieg.
Weitere Gebäudeteile und Räume
Haupteingang
Hauptgebäude
Kleisthaus
Ritterschaftsbank
Süderweiterung